

„Das goldene Eis von Stradivari" live in Chemnitz

Chemnitz. Der Champion wir gestern extra selbst nach Chemnitz gekommen, um seine Show vorzustellen. Jewgeni Pluschenko. als Olympiasieger von Turin 2006. dreifacher Weltmeister und fünffacher Europameister einer der erfolgreichsten Eiskunstläufer überhaupt ist am 3. Oktober in der Halle am Küchwald mit seinem Tourneeprogramm. "Das goldene Eis von Stradivari" live zu erleben. Er möchte Musik, Eiskunst lauf und Akrobatik auf ganz außer gewöhnliche Weise als Einheit darstellen. Dafür hat er den ungarischen Stargeiger Edvin Marion, der noch auf einem Original-Instrument des weltberühmten italienischen Geigenbaumeisters aus dem Jahre 1698 spielt, und das Monte Carlo Orchester für die Begleitung engagiert.
Zu den prominentesten Mitwirkenden gehören als Lokalmatadoren mit Aljona Savchenko und Robin Szolkowy die aktuellen Paarlauf-Weltmeister. "Beide sind meine Freunde und großartige Sportler. Sie trainieren hier in Chemnitz ebenso wie früher Katarina Witt", begründete der 25-jährige. Warum seine Wahl gerade auf Chemnitz mit seinen erfolgreichen Traditionen fiel Düsseldorf ist der einzige weitere Veranstaltungsort in Deutschland. Der russische Ausnahmekönner tourt außer dem quer durch Europa und durch
Sein Heimatland, rund 70 Auftritte kommen im Jahr zusammen. Dennoch will Pluschenko, der im vergangenen Winter eine Wettkampfpause einlegte und dafür den Siegertitel für den Eurovision Song Contest mit gestaltete, wieder angreifen und möglichst auch hei EM und WM starten.
Für das Chemnitzer Duo, das aus schließlich die beiden Deutschland-Termine als Abwechslung im Trainingsalltag mit bestreitet, sind diese internationalen Meisterschaften natürlich die Höhepunkte der Saison, zumal sie beide Titel zu verteidigen haben. Auch wenn sie sich auf die Show vor heimischer Kulisse riesig freuen, gestern plagte Aljona und Robin ein ganz anderes Problem. Auf dem Rückflug von Brüssel, wo sie am Wochenende gemeinsam mit ihrem Trainer Ingo Steuer bei der Show von Andre Rieu auftraten, verschwand beim Zwischenstopp in London das Gepäck. Neben den persönlichen Dingen fehlen vor allem die Schlittschuhe, so dass sie derzeit keine Einheiten auf dem Eis absolvieren können. Doch größere Ausfälle können sie sich eigentlich derzeit nicht leisten. Die Zeit drängt, denn bei der Nebelhorn-Trophy nächste Woche in Oberstdorf wollen sie planmäßig in die Wettkampfsaison starten und erstmals auch ihre neue Kur vorstellen.




